4.4.2025 14:18:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Es ist ein rabenschwarzer Freitag für deutsche Finanzwerte. Im DAX bekommt vor allem die Deutsche Bank „eine auf die Mütze“. Über neun Prozent rauscht die Aktie nach unten und ist damit Schlusslicht im DAX. Noch schlimmer erwischt es die Vermögensverwaltungstochter DWS.Zeitweise über 13 Prozent verliert die DWS-Aktie am Freitag und stürzt regelrecht in den Keller. Ein derartiges Minus gab es zuletzt am 7. Juni 2024. Damals war allerdings ein hoher Dividendenabschlag dafür verantwortlich – der Vermögensverwalter hatte im vergangenen Jahr eine stattliche Sonderdividende ausgeschüttet.Den bisher größten Tagesverlust verzeichnete die Aktie am 16. März 2020: Damals rauschte sie um 16,4 Prozent in die Tiefe. Hauptgrund war der weltweite Corona-Crash, ausgelöst durch die rapide eskalierende COVID-19-Pandemie. Dieser Tag gilt als einer der schlimmsten Handelstage während der ersten Pandemiewelle.Die US-Bank JPMorgan hat ihr Kursziel für die Aktie der DWS von 54,00 auf 51,90 Euro gesenkt, bleibt jedoch bei der Einstufung „Overweight“. In einem aktuellen Ausblick, der am Freitag veröffentlicht wurde, erklärte Analystin Angeliki Bairaktari, dass die Prognosen für den bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) bis zum Jahr 2028 vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 29. April nach unten korrigiert wurden.Als Gründe nannte sie die schwache Marktentwicklung seit Jahresbeginn, Daten von Morningstar zu Mittelzu- und -abflüssen im ersten Quartal sowie Gespräche mit dem Management der Deutsche-Bank-Tochter. Zudem hätten neue US-Zölle und die damit verbundenen Reaktionen die Gefahr einer globalen Rezession erhöht. Trotz dieser Herausforderungen sei DWS im europäischen Branchenvergleich weiterhin gut positioniert.
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