US-Zölle auf Auto-Importe treffen Europas Hersteller mit voller Wucht – besonders die deutschen Traditionskonzerne wie Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz und Porsche AG geraten durch die jüngsten Aussagen von US-Präsident Trump unter Druck. Doch wie stark sind die Titel wirklich betroffen? Und welche Titel punkten trotz Anspannung im Markt?
Die deutschen Autohersteller stehen unter massivem Druck: erst Elektromobilität, dann autonomes Fahren – und nun auch noch drohende US-Strafzölle. Besonders brisant: Donald Trump kündigte an, 25 Prozent Zoll auf alle Auto-Importe zu erheben – vom Kleinwagen bis zum SUV. Für Konzerne wie Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen, deren Zugang zum zweitwichtigsten Automarkt der Welt auf dem Spiel steht, wäre das ein herber Rückschlag. Immerhin: Jährlich werden rund 17 Millionen Neuwagen in den USA verkauft – ein Markt, auf den niemand verzichten kann.
Automobil-Experte und AKTIONÄR-Redakteur Jochen Kauper liefert in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR (ab Seite 40) eine fundierte Einschätzung zur Lage – und zeigt, welche Auto-Aktien jetzt interessant bleiben. Neben bekannten Namen beleuchtet er auch 2 Neuempfehlungen, die aktuell kaum beachtet werden. Dass sich ein genauer Blick lohnt, beweisen seine bisherigen erkannten Chancen: Mahindra & Mahindra stieg seit der Empfehlung um 105 Prozent, BYD legte um 47 Prozent zu.
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Goldene Gelegenheit
Der US-Finanzdienstleister hat jede Menge Pfeile im Köcher. Der aktuelle Rücksetzer vom Mehrjahreshoch ist daher eine hervorragende Chance zum Einstieg. (S. 12)
Der Immer-Gewinner
Ob Zollkrieg, geopolitische Unsicherheit oder wachsende Konjunktursorgen: Der Top-Tipp der Woche gehört zu einer der ersten Anlaufstellen für verunsicherte Investoren. Davon sollte auch die Aktie profitieren. (S. 30)
„Trump hält das länger aus“
Trotz Regierungswechsel sieht es nicht nach einem Neustart in Deutschland aus. Es gibt reichlich Probleme, zum Beispiel Trumps aggressiver Zollkurs. Daniel Stelter, einer der besten hiesigen Ökonomen, hat für die Zukunft wenig Hoffnung. (S. 34)
Dieser Mann ist die letzte Hoffnung
Gekommen, um zu retten: Nach Jahren des Scheiterns soll Lip-Bu Tan diesem Chip-Riesen neues Leben einhauchen. Vieles steht auf dem Spiel – für den Konzern, für den Markt und für mutige Anleger. (S. 38)
Griechischer Schein
Dieser Schein trügt nicht. Ein Player ist Monopolist für Sportwett- und Lottoscheine in Griechenland. Ein lukratives Geschäft – und mit starker Dividende. (S. 44)