Bereits am Dienstag wurden die März-Zahlen der Verkäufe von Tesla in Europa veröffentlicht. In wichtigen europäischen Märkten fielen diese erneut (DER AKTIONÄR berichtete: „Tesla: Es kracht in Europa“). Im zweitwichtigsten europäischen Absatzmarkt, Frankreich, sanken die Verkaufszahlen den dritten Monat in Folge. Damit lagen die Verkaufszahlen im ersten Quartal auf dem niedrigsten Stand seit 2021. Mit großer Spannung werden nun die weltweiten Absatzzahlen erwartet, die heute veröffentlicht werden sollen. Die Tesla-Aktie präsentierte sich im Vorfeld freundlich.
Heute Nachmittag gegen 15 Uhr MESZ werden die globalen Auslieferungs- und Produktionszahlen von Tesla erwartet. Die Zahlen werden zeigen, welchen Effekt der Generationswechsel beim Bestseller Model Y und die Kontroversen um die politischen Aktivitäten von Firmenchef Elon Musk auf das Geschäft des Elektroauto-Herstellers hatten.In den ersten beiden Monaten des Jahres gab es deutliche Rückgänge unter anderem in der Europäischen Union und China. Tesla hatte die Produktion des Model Y für mehrere Wochen pausiert, um die Fertigung auf die erneuerte Generation umzustellen. Zudem war es für Interessenten weniger attraktiv, die bisherige Variante des Model Y zu kaufen.Musk polarisierte in den vergangenen Monaten mit seinen politischen Ansichten und seinem Auftreten in Washington als Kostensenker von US-Präsident Donald Trump. Zuletzt gab es in verschiedenen Ländern Protestaktionen vor Tesla-Standorten.Die Aktie von Tesla zeigte sich am Dienstag derweil von ihrer freundlichen Seite. Sie ging mit einem Plus von 3,6 Prozent auf 268,46 Dollar aus dem Handel. Damit war das Papier der viertstärkste Wert des Tages im Nasdaq 100 hinter AppLovin, Strategy und The Trade Desk. Aus charttechnischer Sicht nimmt die Tesla-Aktie nun wieder Anlauf auf die wichtige 200-Tage-Linie. Ein Sprung darüber würde ein neues charttechnsiches Kaufsignal für die Aktie bedeuten.Enthält Material von dpa-AFX