31.3.2025 15:20:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.An den US-Börsen setzt sich der Abverkauf zu Wochenbeginn fort. Mit einem Minus von zeitweise rund sechs Prozent wird die Aktie des Autobauers Tesla überdurchschnittlich abgestraft. Dabei steht Tesla in Bezug auf die US-Autozölle sogar besser da als die Konkurrenz.Während europäische und asiatische Autobauer mit Sorge auf die von Donald Trump angedrohten Strafzölle auf Autoimporte blicken, könnte sich Tesla als einer der wenigen Gewinner dieser Entwicklung herausstellen. Das US-Unternehmen fertigt den Großteil seiner Fahrzeuge für den Heimatmarkt in Kalifornien und Texas – und wäre somit weitgehend von den Importzöllen ausgenommen.In einem Umfeld steigender Handelsbarrieren verschafft Teslas lokale Produktion dem Konzern einen klaren Wettbewerbsvorteil. Während Konkurrenten wie BMW, Mercedes-Benz oder Toyota mit höheren Kosten durch Zölle kalkulieren müssen, bleibt Tesla preisstabil und könnte Marktanteile gewinnen – vor allem im margenstarken Premiumsegment.Ganz ohne Risiko ist freilich auch Tesla nicht. Denn ein Teil der Komponenten, darunter Batteriezellen und elektronische Bauteile, wird importiert – etwa aus China. Sollten sich die Handelsstreitigkeiten ausweiten, könnten auch hier höhere Kosten auf den Konzern zukommen. Dennoch: Im Vergleich zur Konkurrenz steht Tesla in Bezug auf die Zölle deutlich robuster da.Die Zollpläne aus Washington könnten für viele Autobauer zur Belastung werden – Tesla hingegen dürfte seinen Heimvorteil in den kommenden Monaten noch stärker ausspielen können.
Hier zum vollständigen Artikel