Die Aktie trotzt damit auch dem weniger erfreulichen Trend in der EU. Wie der Branchenverband Acea mitgeteilt hat, sind in den Ländern der Europäischen Union die Autozulassungen im Februar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 853.670 Pkw zurückgegangen. Allerdings zeigt sich ein klar positiver Trend bei den Neuzulassungen von Vollelektroautos mit reinem Batterieantrieb (BEV - Battery Electric Vehicles). Diese stiegen um fast ein Viertel. Tesla kann davon allerdings nicht profitieren. Der US-Elektroautobauer hat im Februar im Jahresvergleich gut 47 Prozent weniger Neuzulassungen erzielt. Damit ist Teslas Marktanteil auf 1,8 Prozent im Gesamtmarkt gesunken, nach bislang 2,8 Prozent.
Tesla steht derzeit in Europa vor mehreren Herausforderungen. Das Modellangebot ist klein und in die Jahre gekommen, während traditionelle Autobauer und neue chinesische Anbieter zunehmend neue, oft günstigere E-Modelle auf den Markt bringen. Zudem sorgt CEO Elon Musk als Person für Kontroversen.In den USA wird Musk hingegen von US-Präsident Donald Trump weiter gefeiert. Tech-Milliardär Elon Musk war zuletzt erneut bei einem Kabinettstreffen im Weißen Haus dabei gewesen. Er trug eine Kappe mit der Aufschrift "Trump hatte mit allem recht". Trump fand auf dem Treffen extrem lobende Worte für Musk. Musk sei ein Patriot. Der Präsident betonte zudem, wegen seiner Arbeit habe Musk auch viele Schwierigkeiten. Er verwies dabei auf mehrere Aktionen, bei denen Teslas aus Protest gegen Musk angezündet wurden. Diesen Aktionen hat Trump zuletzt klar den Kampf angesagt.