Am Donnerstagabend hat Mercedes-Benz in Rom seinen neuen Hoffnungsträger, den CLA, präsentiert. Der neue CLA ist das erste Fahrzeug, das vollständig über das unternehmenseigene, KI-gestützte Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) funktioniert. Er soll das neue Einsteigermodell sein und insbesondere Kunden in China zurückgewinnen. Im Fokus stehen bei Mercedes-Benz aber derzeit auch die Entwicklungen im Zollbereich.Mercedes verspricht mit den neuen CLA mehr Platz, mehr optische Raffinesse, mehr Komfort, mehr Intelligenz und mehr Effizienz im Vergleich zu seinem Vorgänger. Er ist der Hoffnungsträger, der Mercedes-Benz zurück auf die Erfolgsspur führen soll. „Die Premiere des neuen CLA in Rom – einer Stadt, die ebenso ikonisch und zeitlos ist wie Mercedes-Benz – war mehr als nur eine weitere Fahrzeugpräsentation. Sie markiert den Beginn einer neuen Ära für Mercedes-Benz und für unsere Kundinnen und Kunden: Der CLA wird der effizienteste und intelligenteste Mercedes sein, den wir je gebaut haben. Er ist das ‚Ein-Liter-Auto‘ für das Elektrozeitalter – und wird gleichzeitig auch als hocheffiziente Hybridversion erhältlich sein. Er ist das erste in einer Reihe von neuen Modellen, die die Mercedes-Benz Familie ergänzen werden“, zeigte sich Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender von Mercedes-Benz zuversichtlich.Im Blickfeld der Autobranche und damit auch von Mercedes-Benz stehen aber insbesondere auch die aktuellen Zollentwicklungen. US-Präsident Donald Trump hat hohe Zölle auf Waren aus verschiedenen Ländern verhängt, die in die USA importiert werden. Zwar muss Mercedes-Benz, weil man auch in den USA produziert, für die dort gebauten und verkauften Autos keine Zölle bezahlen. "Aber wir produzieren und importieren und exportieren in alle Richtungen", so Källenius.Die kanadische Bank RBC zeigt sich derweil weiter zuversichtlich für die Aktie von Mercedes-Benz. Sie bestätigte ihr „Outperform“-Rating und erhöhte das Kursziel von 78 auf 79 Euro. Analyst Tom Narayan verwies im Zusammenhang mit den Zöllen darauf, dass eine dauerhafte Spirale aus US-Importzöllen und EU-Gegenzöllen die Gewinne des Autobauers erheblich belasten würden, doch die meisten Investoren rechneten nicht mit einem solchen Szenario. Er lobte bei Mercedes-Benz insbesondere, dass die Stuttgarter einer der wenigen Hersteller mit robusten Kapitalerträgen seien.