24.2.2025 09:30:31 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Die Aktie der brasilianischen Nu Holdings hat zuletzt eine beachtliche Rally aufs Parkett gelegt. Die Onlinebank überzeugte dabei mit starken Wachstumszahlen. Doch mit den Ergebnissen zum vierten Quartal 2024 patzte das Management – die Reaktion des Marktes fiel drastisch aus.Nu war in den vergangenen Quartalen stark gewachsen, immer mehr Menschen in Brasilien, Kolumbien und Mexiko wurden Kunden der Onlinebank. Im vierten Quartal 2024 waren 114,2 Millionen Sparer Kunden des brasilianischen Fintechs. Das sind 4,5 Millionen mehr als im vorherigen Quartal.Die Eigenkapitalrendite erreichte einen stattlichen Wert von 29 Prozent und lag damit im Rahmen der Markterwartung. Das galt allerdings nicht für den Nettogewinn: Dieser konnte die Prognose von 566,4 Millionen Dollar nicht erreichen und lag nur bei 552,6 Millionen Dollar. Auch der Umsatz von 2,99 Milliarden Dollar lag unter den Erwartungen der Analystengemeinde (3,21 Milliarden Dollar).Der Kurssturz von am Ende fast 19 Prozent fiel am letzten Freitag als Reaktion auf die Zahlen heftig aus. Im laufenden Jahr hatte sich die Aktie erst wieder aufgemacht und vom Tief bei 10,25 Dollar zum Ende von 2024 eine neue Rally gestartet. Satte 29 Prozent Rendite standen 2025 bereits zu Buche.Das Wachstum könnte nun generell einen Dämpfer bei Nu erhalten, da sich die Bank in unsicheren makroökonomischen Zeiten auf solventere Kreditnehmer zu konzentrieren scheint. Vor allem besicherte Darlehen haben zuletzt stark zugenommen.Einen kleinen Lichtblick gab es zudem auch: Der Anteil überfälliger kurzfristiger Kredite sank um 30 Basispunkte auf 4,1 Prozent. Auch bei den mehr als 90 Tage notleidenden Darlehen gab es eine Verbesserung.
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