20.2.2025 19:14:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Aktien von US-Banken gehören am Donnerstag am New Yorker Aktienmarkt zu den größten Verlierern des Tages. Die Papiere von Goldman Sachs und JPMorgen Chase verlieren derzeit mehr als fünf respektive mehr als vier Prozent. Nur beim US-Einzelhändler Walmart fallen die Verluste noch größer aus. Und Walmart ist gleichzeitig auch einer der Gründe für die heutige Schwäche der US-Banken.Barclays-Analyst Jason Goldberg verwies auf den Rückgang bei wirtschaftlichen Frühindikatoren sowie auf einen unerwartet trüben Ausblick von Walmart, wodurch sich Konjunktursorgen verstärkt hätten. Banken-Papiere hätten sich jüngst auch sehr ordentlich entwickelt, sodass Anleger nun zu Gewinnmitnahmen tendierten, ergänzte der Analyst.Walmart gilt als guter Indikator für das Konsumverhalten der Amerikaner. Dieses ist eine wichtige Stütze für die US-Wirtschaft. Schwächelt die Konjunktur, drohen Belastungen für Banken. So kann die Kreditnachfrage dann sinken.Der weltweit größte Einzelhändler geht eher vorsichtig in das neue Geschäftsjahr. So dürfte sich das Wachstum etwas abschwächen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Nettoerlöse sollen 2025/26 (per Ende Januar) um drei bis vier Prozent zulegen. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie hat Walmart 2,50 bis 2,60 Dollar auf dem Zettel. Dies würde im schlechtesten Fall einen leichten Rückgang bedeuten. Obwohl der Einzelhändler für seine konservativen Prognosen bekannt ist, hatten sich Analysten mehr erhofft.Enthält Material von dpa-AFX
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