Wie das Finanzinstitut am vorletzten Freitag mit vorläufigen Zahlen mitteilte, fuhr man zwischen Januar und Dezember 2024 indes 2,68 Milliarden Euro ein. Sowohl die Nettozinserträge als auch die immer wichtiger werdenden Provisionseinnahmen übertrafen die Erwartungen. Die harte Kernkapitalquote blieb mit 15,1 Prozent ebenfalls auf einem hohen Niveau.
Anleger können nun am kommenden Donnerstag auf mehr Details gespannt sein, denn dann werden die endgültigen Zahlen veröffentlicht. Gerade zur Risikovorsorge, die ausfallgefährdete Kredite betrifft, dürften in der aktuellen Stagnationsphase der deutschen Wirtschaft mehr Informationen interessant sein.Im Raum stehen zudem die Ausschüttungen. Zwar wurde ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 400 Millionen Euro beschlossen, das am Donnerstag starten soll. Und auch eine Dividende von 0,68 Euro je Aktie soll der Hauptversammlung im Mai vorgeschlagen werden. CEO Bettina Orlopp hatte indes bereits angekündigt, dass anlässlich des Kapitalmarkttages Details zu den zukünftigen Ausschüttungen bekannt gegeben werden sollen.Diese könnten damit nochmals höher ausfallen als nach der angepassten Strategie vom letzten Herbst ohnehin geplant. Damit will der Vorstand Aktionäre auch von der Eigenständigkeit der Bank überzeugen. Das könnte wichtig werden, wenn die UniCredit dieses Jahr tatsächlich einen Übernahmeversuch der Commerzbank wagt.