Der Bergbaukonzern Rio Tinto hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss seine Produktionszahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2024 veröffentlicht. Zwar war die Eisenerzproduktion rückläufig, stark entwickelte sich aber der Abbau von Kupfer und Bauxit sowie die Produktion von Aluminium. Zudem konnte die Lithiumproduktin im Rincon-Projekt in Argentinien gestartet werden.
Rio Tinto meldete für 2024 eine Produkton von 328,0 Millionen Tonnen Eisenerz. Das ist ein Prozent weniger als im Vorjahr, lag aber innerhalb der Prognosespanne des Unternehmens. Gleichzeitig merkte Rio Tinto an, dass sich der wichtige chinesische Immobilienmarkt stabilisieren. Die Bauxitförderung konnte hingegen hochgefahren werden. Gegenüber 2023 legte diese um sieben Prozent auf 58,7 Millionen Tonnen zu und lag damit ebenfalls in den Erwartungen. Die Aluminiumproduktion stieg um ein Prozent auf 3,296 Millionen Tonnen. Besonders stark entwickelte sich das Kupfersegment. Hier verzeichnete man einen Anstieg von 13 Prozent auf 697.000 Tonnen.
Das Unternehmen erreichte beachtliche Meilensteine, darunter den erfolgreichen Hochlauf der unterirdischen Kupfermine Oyu Tolgoi in der Mongolei und die erste Lithiumproduktion im Rincon-Projekt in Argentinien. Gleichzeitig wurde eine Erweiterung im Wert von 2,5 Milliarden Dollar beschlossen, um die Kapazität von Rincon bis 2028 auf 60.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr zu erhöhen.