Der US-amerikanische Pharma-Riese Pfizer will auch im kommenden Kalenderjahr wieder hohe Dividenden an die Anteilseigner ausschütten. Wie aus einer Meldung vom Freitag hervorgeht, plant das Management die Zahlung einer Quartalsdividende in Höhe von 0,43 Dollar pro Papier. Es handelt sich dabei um die 345. vierteljährliche Dividende am Stück.
Die Ausschüttung für das erste Quartal des kommenden Jahres soll am 07. März gezahlt werden. Anleger müssen die Aktien allerdings bereits bei Geschäftsschluss am 24. Januar im Depot haben, um in den Genuss der Dividende zu kommen. Sollte Pfizer die angepeilte Dividende auch in den daraufkommenden drei Quartalen aufrechterhalten, summiert sich die Ausschüttung im kommenden Jahr auf 1,72 Dollar je Aktie. Auf Basis des gestrigen Schlusskurses beläuft sich die daraus resultierende Dividendenrendite auf knackige 6,8 Prozent.
„Unsere Entscheidung, die vierteljährliche Dividende zu erhöhen, unterstreicht unsere starke finanzielle Leistung, unsere disziplinierte Umsetzung und unser Engagement, Wert an unsere Aktionäre zurückzugeben“, ist Pfizer-Chef Albert Bourla überzeugt.
Doch der Manager sollte auch die Verschuldung von Pfizer im Auge behalten. Vor allem durch die milliardenschwere Übernahme des Onkologie-Spezialisten Seagen ist die Verschuldung der Amerikaner von 32,9 Milliarden Dollar im Jahr 2022 auf satte 61,5 Milliarden Dollar im Jahr 2023 gestiegen (DER AKTIONÄR berichtete).