Intel, als einer der führenden Akteure in der globalen Halbleiterindustrie, steht vor einer Phase tiefgreifender Transformation, geprägt von strategischen Neuausrichtungen und einem intensiven Wettbewerb in einer sich rasant entwickelnden Technologiebranche. Diese Nachricht könnte die derzeit angespannte Lage etwas beruhigen.
Gute Nachrichten für Intel - im Rahmen des CHIPS and Science Act der US-Regierung sind dem Konzern Zuschüsse in Höhe von nahezu 11 Milliarden US-Dollar zugesichert worden. Diese Summe setzt sich aus 7,9 Milliarden US-Dollar an direkten Fördermitteln und einem zusätzlichen Vertrag über 3 Milliarden US-Dollar zur Produktion von Chips für das US-Verteidigungsministerium zusammen. Diese Förderungen stammen aus einem Programm der Biden-Administration, das 2022 verabschiedet wurde. Ziel des Programms ist es, die Halbleiterproduktion in den USA zu stärken und die Lieferketten im Technologiesektor zu sichern.
Intel befindet sich mitten in einer weitreichenden Umstrukturierung. Im August gab das Unternehmen bekannt, rund 15.000 Stellen, etwa 15 Prozent der gesamten Belegschaft abzubauen. Diese Maßnahme ist ein zentraler Bestandteil eines Plans, der bis 2025 Kosteneinsparungen von insgesamt 10 Milliarden US-Dollar erzielen soll. Intel steht vor erheblichen Herausforderungen, darunter Umsatzrückgänge, hohe Verluste und ein intensiver Wettbewerb. Die erhaltenen staatlichen Zuschüsse bieten jedoch finanzielle Unterstützung für die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen und Investitionen in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz. DER AKTIONÄR hat die Intel-Aktie Ende September mit Stopp 15 Euro und Kursziel 30 Euro zum Kauf empfohlen. Anleger, die dem Tipp gefolgt sind liegen aktuell 17 Prozent vorne.