Rheinmetall hat am Donnerstag starke Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt positiv. Im vorbörslichen Handel geht es für die Papiere aufwärts.
Rheinmetall erhöhte seinen Umsatz im dritten Quartal 2024 auf 2,45 Milliarden Euro, ein Anstieg um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 53 Prozent auf 302 Millionen Euro, was die operative Marge von 11,3 auf 12,3 Prozent anhebt.
Ausblick
Für das Gesamtjahr erwartet Rheinmetall einen Umsatz von rund zehn Milliarden Euro, unterstützt durch Übernahmen. Das Unternehmen strebt eine operative Marge von etwa 15 Prozent an, am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 14 bis 15 Prozent. Langfristig plant Rheinmetall, die Marge bis 2026 auf über 15 Prozent zu steigern. Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist der steigende Auftragsbestand, der bis Ende September 2024 auf 51,9 Milliarden Euro anwuchs. Des Weiteren kündigte das Unternehmen eine Umstrukturierung im Vorstand an, mit der Verlängerung des Vertrags von Vorstandsvorsitzendem Armin Papperger um fünf Jahre.
Das macht die Rheinmetall-Aktie:
Die Rheinmetall-Aktie steigt vorbörslich um rund ein Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch