Unter den besten Werten im S&P zogen Texas Instruments um vier Prozent an. Der Halbleiterkonzern hatte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Der Telekomkonzern AT&T hatte im dritten Quartal im Mobilfunk mehr neue Kunden als von Experten erwartet gewonnen. Die Aktien stiegen um 4,6 Prozent.
Abseits von Quartalszahlen zog ein Streit zwischen dem Halbleiterkonzern Qualcomm und dem britischen Chipdesigner Arm Aufmerksamkeit auf sich. Mit Architekturen von Arm laufen die Chips verschiedener Anbieter, die in praktisch allen Smartphones und inzwischen auch häufiger in Computern stecken. Nun habe Arm den US-Konzern in Kenntnis gesetzt, dass die Lizenzvereinbarung zur Verwendung der Designs in 60 Tagen aufgekündigt werde, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Qualcomm-Aktie verloren 3,8 Prozent. Papiere von Arm sackten um 6,7 Prozent ab.
Dagegen zogen die Aktien von Altair Engineering um 3,5 Prozent an. Der Siemens-Konzern könnte Kreisen zufolge den Softwarehersteller kaufen. Beide Unternehmen seien im Gespräch über eine mögliche Übernahme, berichtete Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Unter den weiteren Technologiewerten stoppten die schwer gewichteten Papiere des Chipherstellers Nvidia ihre jüngste Rekordjagd und fielen um fast drei Prozent. Die Titel von Apple verloren mehr als zwei Prozent. Einige Marktteilnehmer seien optimistisch, dass die KI-Plattform Apple Intelligence die iPhone-Auslieferungen bald drastisch erhöhen könnte, sagte Experte Ming-Chi Kuo von TF International Securities. Die jüngsten Auftragskürzungen von Apple deuteten jedoch darauf hin, dass sich diese optimistische Erwartung kurzfristig nicht erfüllen könnte.Mit Material von dpa-AFX.