16.10.2024 05:53:07 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.In den USA läuft bereits die Berichtssaison, und auch mehrere Finanzinstitute haben ihre Bücher schon geöffnet. Die Commerzbank ist zwar erst am 6. November an der Reihe, aber die Analysten werfen natürlich schon einen Blick auf die Quartalszahlen.Der Analystenkonsens rechnet mit Erträgen von 2,66 Milliarden Euro, was etwas weniger ist als vor einem Jahr (2,76 Milliarden Euro). Der Nettogewinn dürfte sich dabei auf 570 Millionen Euro belaufen. Im Jahresvergleich wäre das ein Rückgang (Q3/2023: 684 Millionen Euro).Die kanadische Bank RBC hat sich unterdessen mit einer neuen Einschätzung zur Aktie der Commerzbank vor den Zahlen zum dritten Quartal gemeldet. Die Einstufung wurde auf "Sector Perform" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Sie habe ihre Schätzungen für das deutsche Finanzhaus nur geringfügig angepasst, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Im Einklang mit der entsprechenden Unternehmensprognose erwartet die Expertin eine gute Dynamik bei der Entwicklung der Gebühren.Auch die Experten von Warburg Research haben vor den Zahlen die Papiere noch einmal unter die Lupe genommen. Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für die Commerzbank vor Quartalszahlen von 16,70 auf 17,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Trotz eines zunehmend herausfordernden Umfelds dürfte das Geldhaus eine solide operative Entwicklung verzeichnet haben, schrieb Analyst Andreas Pläsier.Die harte Kernkapitalquote dürfte bei mindestens 14,8 Prozent liegen. Pläsier geht davon aus, dass die EZB das bereits beantragte Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 600 Millionen Euro in Kürze genehmigen werde. Zudem rechnet er damit, dass die Commerzbank ein weiteres Programm beantragen wird.Mit Material von dpa-AFX.
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