Die Online-Apotheke Redcare Pharmacy hat die Erwartungen von Analysten übertroffen. Besonders das Geschäft mit digitalen Rezepten hat sich als wachstumsstarker Faktor erwiesen. Auf L&S kann die Aktie um über drei Prozent zulegen.
Der Gesamtumsatz stieg in diesem Zeitraum um 3,8 Prozent auf 265,7 Millionen Franken. In den ersten neun Monaten summierte sich der Umsatz auf 795,8 Millionen Franken, was einem Anstieg von 5,1 Prozent entspricht. Die Ergebnisse lagen leicht über den Analystenerwartungen. Besonders das E-Rezept-Geschäft trug mit einem Umsatzwachstum von elf Prozent auf 48,1 Millionen Franken maßgeblich zum Erfolg bei.
Wachstum dank E-Rezept
Ein bemerkenswerter Trend zeigt sich im E-Rezept-Geschäft, das in den letzten Wochen ein Umsatzwachstum von über 25 Prozent erreichte. Dies kompensiert weitgehend den Rückgang bei Papierrezepten und zeigt die Bedeutung digitaler Lösungen im Gesundheitswesen. Der Gesamtumsatz in Deutschland belief sich auf 250,3 Millionen Franken, während im europäischen Segment 15,4 Millionen Franken erzielt wurden. DocMorris rechnet für 2024 mit einem Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent und erwartet ein bereinigtes EBITDA von minus rund 50 Millionen Franken.
Kundenentwicklung
DocMorris verzeichnet zudem eine stark wachsende Zahl an Neukunden sowie eine positive Entwicklung bei Wiederbestellraten und Warenkörben. Die Schließung der Vor-Ort-Apotheke „Zur Rose“ in Halle ist bis Ende des Jahres geplant, wobei die Kundenversorgung künftig aus dem Logistikzentrum Heerlen in den Niederlanden erfolgt. Die Marke „Zur Rose“ wird eingestellt und das Geschäft in der Schweiz bereits an Migros verkauft.
Das macht die DocMorris-Aktie:
Die DocMorris-Aktie schloss am Montag um 0,2 Prozent höher bei 30,80 Schweizer Franken (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch