Am Montag verzeichnet die LVMH-Aktie einen Rückgang von 2,4 Prozent. Dieser Kursverlust reflektiert die zunehmenden Sorgen um das Geschäft in China, einem bedeutenden Markt für den Luxusgüterhersteller. LVMH ist nicht allein betroffen: Auch andere im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen wie Kering und Hermès verzeichneten Einbußen von 3,1 bzw. 1,4 Prozent. Die Unsicherheit im chinesischen Markt beeinträchtigt auch Schweizer Unternehmen wie Richemont und Swatch, deren Aktien um 3,1 beziehungsweise 1,4 Prozent sinken.
Obwohl die chinesische Regierung am Wochenende Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft ankündigte, bleiben konkrete Details eines neuen Konjunkturpakets unklar. Der chinesische Finanzminister Lan Foan versprach, Lokalregierungen bei der Schuldenbewältigung zu unterstützen und die Ausgabe von Staatsanleihen zu erhöhen. Diese Ankündigungen haben jedoch aufgrund fehlender Details bei Investoren eher Enttäuschung ausgelöst (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: LVMH.