Eine Herabstufung drückt am Montag auf die Aktie der Knorr-Bremse. Der Bremsenhersteller wurde von Hauck Aufhäuser genauer unter die Lupe genommen.
Hauck Aufhäuser hat die Aktie von Knorr-Bremse von „Hold“ auf „Sell“ herabgestuft. Analyst Jorge Gonzalez Sadornil behielt das Kursziel von 65,50 Euro bei. Diese Entscheidung fiel vor dem Hintergrund von Bedenken, dass die bisher positive Dynamik im Bereich der Nutzfahrzeug-Bremssysteme abnehmen könnte.
Zusätzliche Unsicherheit stammt aus einer Gewinnwarnung der Jost Werke, die den skeptischen Ausblick zusätzlich verstärkt. Dennoch sieht Jorge Gonzalez Sadornil aktuell keine unmittelbaren Risiken für den Jahresausblick von Knorr-Bremse. Der Erwerb des Bahnsignaltechnik-Geschäfts von Alstom in Nordamerika wird als potenziell positiver Einfluss betrachtet, ist jedoch bislang noch nicht in den Prognosen berücksichtigt. „Der Erwerb könnte zukünftig positive Synergien schaffen“, fügte Gonzalez Sadornil hinzu.
Das macht die Knorr-Bremse-Aktie:
Die Aktie von Knorr-Bremse fällt um 0,3 Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch