Die Sorgen vor einer weiteren Ausbreitung von Mpox (vormals Affenpocken) auf dem afrikanischen Kontinent hält Experten unverändert in Atem. In einem weiteren Land wurde nun der erste Fall bestätigt. Beim Blick auf den Chart von Bavarian Nordic, einem Hersteller von Mpox-Impfstoff, entsteht nicht gerade der Eindruck, dass der Bedarf an weiteren Impfstoff-Mengen vorhanden ist.
Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe das sambische Gesundheitsministerium am Donnerstag die erste Mpox-Diagnose bestätigt, whärend sich die Fälle in anderen Teilen Afrikas häufen würden. Bei dem Patienten handele es sich um einen 32-jährigen Mann, der von Tansania nach Sambia gereist war, zitiert die Nachrichtenseite das zuständige Ministerium in Sambia.
Der diesjährige Ausbruch, der im Ostkongo begann, habe Besorgnis ausgelöst, da sich offenbar ein neuer Stamm durch sexuellen und engen körperlichen Kontakt verbreitet habe, was zur Infektion und zum Tod von Hunderten von Kindern geführt habe, so Bloomberg weiter.
Bavarian Nordic ist in der Lage, mehrere Millionen Dosen Mpox- respektive Pockenimpfstoff pro Jahr vom Band rollen zu lassen. Ende September bestätigte das deutsch-dänische Unternehmen eine Order vom Kinderhilfswerk UNICEF, die die Produktion von einer Million Dosen vorsieht. Der Impfstoff-Spezialist schraubte daraufhin die Prognosen für das laufende Jahr nach oben.