Die Investmentbank Jefferies hat die Evotec-Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft und das Kursziel von 16,00 Euro auf 6,80 Euro gesenkt.
Diese Entwicklung folgt einem Kursverlust von rund 72 Prozent seit Jahresbeginn, der die Aktie auf ein neues Mehrjahrestief drückte. Analyst Benjamin Jackson von Jefferies sieht die Markterholung als unsicher an, was zu verstärkter Vorsicht bei Investoren führt.
Die verspätete Meldung von Insidertransaktionen durch CEO Werner Lanthaler führte im August 2023 zu seinem Rücktritt und einem Vertrauensverlust, als Evotec seine Jahresprognosen einhalten musste. Um neue Wachstumschancen zu erschließen, hat Evotec eine Partnerschaft mit Novo Nordisk zur Entwicklung von Zelltherapien angekündigt. Diese Zusammenarbeit beinhaltet sowohl finanzielle Investitionen als auch potenzielle Meilenstein- und Lizenzzahlungen.
Die Herabstufung von Jefferies könnte die kurzfristige Entwicklung der Evotec-Aktie weiter belasten. Investoren bleiben abwartend und vorsichtig, während sie die Fortschritte der Partnerschaft mit Novo Nordisk und die internen Anpassungen beobachten. Entscheidende Monate stehen bevor, in denen Evotec versuchen muss, in einem herausfordernden Marktumfeld wieder Vertrauen zu gewinnen.
Das macht die Evotec-Aktie
Am heutigen Montag notiert die Evotec-Aktie 2,5 Prozent im Minus bei 5,98 Euro. Die Aktie hat seit Jahresbeginn kontinuierlich an Wert verloren und erreicht nun ein neues Mehrjahrestief. Entscheidende Hürden bleiben bestehen, insbesondere da die Aktie in einem deutlichen Abwärtstrend verharrt.