Die Aktie des Autobauers Volkswagen hat am Dienstag einen freundlichen Handelsstart verzeichnet. Die Freude über frischen Rückenwind durch zwei Analystenstimmen währte allerdings nur kurz. Bereits rund eine halbe Stunde nach Xetra-Start geht es für die VW-Papiere gemeinsam mit den Aktien von BMW und Mercedes-Benz gen Süden.
Ein wesentlicher Grund für die zunächst positive Entwicklung ist Volkswagens neues Sparprogramm. Renommierte Analystenhäuser wie Goldman Sachs und Exane BNP Paribas bewerteten diese Maßnahmen positiv. Goldman Sachs bestätigte die Einstufung „Neutral“ mit einem Kursziel von 127 Euro, während Exane BNP die Aktie mit „Outperform“ und einem Kursziel von 150 Euro bewertete. Goldman-Analyst George Galliers betonte, dass die verstärkte Kostenorientierung die Anleger zuversichtlich stimmen dürfte. Allerdings seien angesichts des sich verändernden Marktumfelds weitere Maßnahmen erforderlich.
Das macht die VW-Aktie
Im Vergleich zu den negativen Kursbewegungen von BMW und Mercedes sticht die Volkswagen-Vorzugsaktie zum Handelsstart mit einem leichten Plus positiv hervor. Allerdings verlässt die Anleger kurz darauf der Mut und die Aktie driftet ins Minus. Damit folgt die Volkswagen-Vorzugsaktie letztlich mit einem Minus von 0,3 Prozent den Rivalen BMW und Mercedes-Benz gen Süden (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..