Die Aktie des Bergbauunternehmens K+S hat am Freitagmorgen nach einer deutlichen Herabstufung durch die Baader Bank spürbare Kursverluste erlitten. Aktuell liegt das Minus bei 0,5 Prozent, vorbörslich ging es bis zu 1,5 Prozent abwärts. Der aktuelle Kurs liegt bei 10,50 Euro und nähert sich damit dem Wochentief von 10,43 Euro, dem niedrigsten Punkt seit Mai 2021.
Eine am Donnerstagabend veröffentlichte Studie der Baader Bank beeinflusste diese Abwärtsbewegung maßgeblich. Analyst Konstantin Wiechert stufte die Aktie am von „Add“ auf „Sell“ herab und senkte das Kursziel drastisch von 18,00 Euro auf 7,50 Euro.
Wiechert beschrieb ein schwieriges Geschäftsumfeld für K+S. Niedrige Preise für Feldfrüchte und steigende Kosten für Landwirte schränkten das Budget für Dünger ein. Ein reichliches Angebot an Kalisalzen weltweit begrenzte zusätzlich die Preisgestaltungsmacht der Produzenten. Wiechert prognostizierte, dass sich diese widrigen Bedingungen in naher Zukunft nicht wesentlich ändern würden und rät daher zum Verkauf der Aktie (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch