Die Aktie der Porsche SE hat im ersten Halbjahr 2024 die Erwartungen der Analysten teilweise verfehlt und einen Rückgang des Nachsteuerergebnisses verzeichnet. Trotz dieser Herausforderungen hat das Unternehmen seine Nettoverschuldung erfolgreich reduziert und seine jährliche Gewinnprognose bestätigt. Die Aktie zeigt sich derweil wenig bewegt.
Die Porsche SE verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen Rückgang des Nachsteuerergebnisses um knapp acht Prozent auf 2,13 Milliarden Euro. Die Beteiligungsergebnisse der Dachholding Porsche SE beliefen sich im ersten Halbjahr auf 2,27 Milliarden Euro, was einem Rückgang von rund 8,1 Prozent im Vergleich zu den 2,47 Milliarden Euro des Vorjahres entspricht. Analysten zeigten sich enttäuscht, da ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. Die Nettoverschuldung im Vorjahr lag bei 5,25 Milliarden Euro, was eine Veränderung um fünf Prozent darstellt.
Verschuldung sinkt deutlich
Trotz dieser Entwicklung konnte die Nettoverschuldung von 5,8 Milliarden Euro Ende März auf 5,0 Milliarden Euro zur Jahresmitte gesenkt werden. Analysten hatten eine geringere Reduktion erwartet und zeigten sich positiv überrascht. Die Volkswagen-Dachholding bestätigte ihre Prognose für das Nachsteuerergebnis von 3,5 Milliarden bis 5,5 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem das Nachsteuerergebnis bei 4,5 Milliarden Euro lag, könnte dies eine Veränderung von minus 22,2 Prozent bis plus 22,2 Prozent bedeuten.
Das macht die Aktie der Porsche SE
Die Aktie der Porsche SE reagierte am Dienstagvormittag kaum auf das Zahlenwerk. Zuletzt pendelte die Aktie nahezu unverändert um den Vortagsschlusskurs. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 18 Prozent verloren (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche Automobil Holding.