Das Fahrwasser für die Chemie-Industrie bleibt unruhig. Beim DAX-Unternehmen BASF hat in dieser Woche zudem eine Explosion samt Brand mit 18 leicht verletzten Personen für negative Nachrichten gesorgt. Die Ludwigshafener kämpfen dadurch nun auch mit Lieferengpässen bei bestimmten Produkten wie Aromastoffen.
Nach der Explosion und einem Brand auf dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen müssen Kunden mit Lieferengpässen bei einzelnen Produkten rechnen. Wie das Chemieunternehmen mitteilte, seien Lieferungen ausgewählter Vitamin-A-, Vitamin-E- und Carotinoid-Produkte sowie bestimmte Aromastoffe betroffen. Der Brand beschädigte am vergangenen Montag eine BASF-Anlage, in der Aromastoffe und Vorprodukte für die Produktion hergestellt werden. Die betroffene Anlage wurde heruntergefahren.
Die Explosion hatte sich nach dem Austritt eines organischen Lösungsmittels im Werksteil Süd des weltgrößten Chemieunternehmens ereignet. 18 Menschen wurden leicht verletzt, unter ihnen 7 Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten. Eine Gefährdung der Bevölkerung habe aber zu keiner Zeit bestanden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache dauern an.
Wiederaufkommende Konjunktursorgen haben die BASF-Aktie ohnehin schon in den vergangenen Handelstagen belastet. Am Montag näherte sich der DAX-Titel erneut der Marke von 40 Euro an. Aktuell sind Anleger zumindest wieder bereit, gut 41 Euro pro Papier auf den Tisch zulegen.
(Mit Material von dpa-AFX)