5.8.2024 06:16:31 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Die Märkte haben Ende vergangener Woche abrupt in den Risk-on-Modus geschaltet. Aktien sämtlicher Branchen fallen. Auch die DWS-Papiere hatte es bereits am Donnerstag erwischt. Im Gegensatz zu Bankaktien sind die Verluste noch im Rahmen. Einen Sicherheitspuffer gibt es aber für DWS-Aktionäre.Die große Euphorie beim Thema Künstliche Intelligenz ist innerhalb weniger Tage an den US-Börsen verschwunden. Stattdessen regiert Skepsis und Unsicherheit. Anleger fürchten, dass eine Zinswende der US-Notenbank Fed zu spät kommt und die Wirtschaft im schlimmsten Fall in eine Rezession taumelt.Besonders betroffen davon sind neben dem Technologiesektor, der zuletzt stark zulegen konnte, auch Finanzwerte, denn diese reagieren besonders sensibel auf die Konjunktur. Das war bereits letzte Woche an den Kursen von Werten wie Deutsche Bank und Commerzbank abzulesen.Die DWS Group als Vermögensverwalter kann sich dem Abwärtstrend ebenfalls nicht entziehen. Am Donnerstag ging es um 2,9 Prozent nach unten, am Freitag um weitere 2,4 Prozent. Damit hat die Aktie einen guten Teil der Aufwärtsbewegung seit vorletzter Woche wieder abgegeben.Einen Puffer für schlechte Zeiten hat indes die DWS-Aktie im Vergleich zu einigen anderen Papieren. Die Rede ist von der Dividende. Diesen Mai zahlte der Konzern eine üppige Sonderdividende, in Summe wurden 6,10 Euro pro Aktie an die Anteilseigner ausgeschüttet, was einer Rendite von rund 16 Prozent entsprach.In den kommenden Jahren ist zwar nicht mehr mit einer so hohen Rendite zu rechnen, da Sonderausschüttungen unwahrscheinlich sind. Dennoch dürften Anleger beim Dividendenwert DWS auf attraktive Renditen hoffen. Bei den derzeit von der Analystengemeinde erwarteten Ausschüttungen wird für 2024 eine Rendite von 6,7 Prozent erwartet. Im darauffolgenden Jahr sollen es bereits 7,9 Prozent sein.
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