Die BASF-Aktie hat am Montagvormittag einen spürbaren Rückgang verzeichnet und notiert derzeit nahe ihres Jahrestiefs. Nach den jüngsten Quartalsergebnissen und globalen Marktbewegungen könnte nun zeitnah diese positive Nachricht aus Indien in den Fokus rücken. Trotzdem ist die Aktie seit Jahren kein gutes Investment für Buy-and-Hold-Anleger.
Die gute Nachricht vorab: BASF treibt seine Strategie der globalen Diversifikation und Innovation weiter voran. Jüngst eröffnete die Tochtergesellschaft BASF Catalysts India Private Limited ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungslabor in Chennai, Indien. Dieses neue Zentrum fokussiert sich auf die Entwicklung von Abgaskatalysatoren, die speziell auf die Bedürfnisse des indischen Automobilmarktes zugeschnitten sind.
Damit reagiert BASF proaktiv auf veränderte Branchenanforderungen, einschließlich der Diversifizierung von Kraftstoffen und strengerer Emissionsvorschriften. Diese zukunftsweisenden Investitionen könnten langfristig erheblich zur Marktposition des Unternehmens im bevölkerungsreichsten Land der Welt beitragen.
Das macht die BASF-Aktie
Trotz der positiven Nachrichten aus Indien kann sich die BASF-Aktie dem Abverkauf nicht entziehen. Am Montagvormittag notierte das DAX-Papier zeitweise mehr als zwei Prozent schwächer und nimmt damit Kurs auf die 40-Euro-Marke. Sollte diese nicht verteidigt werden, drohen weitere Abgaben.
Langfristige Performance enttäuschend
Der Blick auf die langfristige Wertentwicklung zeigt ohnehin ein düsteres Bild. Vor genau drei Jahren am 05. August 2021 notierte der Schlusskurs der BASF-Aktie noch bei 67,08 EUR. Eine damalige Investition von 1.000 Euro wäre bis heute auf einen Restwert von 622,70 Euro zusammengeschmolzen – dies entspricht einem Kapitalverlust von 37,73 Prozent. Trotz anhaltender Innovationskraft auf dem indischen Markt bleibt die langfristige Kursentwicklung der BASF-Aktie damit herausfordernd.
von Jan-Paul Fóri
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.