BMW hat im zweiten Quartal des Jahres einen Umsatz- und Gewinnrückgang erlebt. Die Ergebnisse wurden stark vom schwierigen chinesischen Markt beeinflusst. Die Aktie fällt vorbörslich um 1,2 Prozent.
Im Zeitraum April bis Juni 2024 erzielte BMW einen Umsatz von 36,9 Milliarden Euro, was einem leichten Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (37,2 Milliarden Euro) entspricht. Die Prognose lag bei 37,4 Milliarden Euro.
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel um fast elf Prozent auf 3,88 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,34 Milliarden Euro) und blieb ebenfalls hinter den Analystenerwartungen von 3,95 Milliarden Euro zurück. Der Nettogewinn sank um neun Prozent auf 2,71 Milliarden Euro, übertraf jedoch die Prognose von 2,62 Milliarden Euro.
Herausforderungen im chinesischen Markt
Ein wesentlicher Faktor für die rückläufige Entwicklung ist die gestiegene Wettbewerbssituation im wichtigen Markt China. Dort belasteten intensivere Konkurrenz und eine zurückhaltende Konsumlaune die Erlöse. Dies führte zu einem Rückgang der operativen Marge im Autobereich um 0,8 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent, während Analysten einen geringeren Rückgang erwartet hatten.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt BMW optimistisch und hält an seinem Finanzausblick für das Gesamtjahr fest. Das Unternehmen setzt auf eine Besserung im chinesischen Markt ab dem dritten Quartal und auf die Einführung eines neuen 5er-Modells im zweiten Halbjahr.
Robuste Finanzdienstleistungen
Die BMW Finanzdienstleistungen erwiesen sich als robuster. Ihr EBIT lag im zweiten Quartal bei 725 Millionen Euro und war damit leicht rückläufig gegenüber den 751 Millionen Euro des Vorjahreszeitraums, aber über der Prognose von 713 Millionen Euro.
Das macht die BMW-Aktie: