Der Bergbaukonzern Rio Tinto hat für das erste Halbjahr erfreuliche finanzielle Ergebnisse präsentiert. Die Aktie zeigt sich am Mittwochmorgen deutlich beflügelt.
Trotz moderater Rückgänge bei den Rohstoffpreisen für Eisenerz und Aluminium konnte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn um knapp zwei Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro) gesteigert werden. Der Nettogewinn des Konzerns stieg von 5,12 auf 5,81 Milliarden Dollar. Diese positive Entwicklung wurde durch günstige Währungseffekte und niedrigere Energiekosten unterstützt.
Die Dividende wurde stabil bei 1,77 Dollar pro Anteilsschein gehalten.
Analystenstimmen
JPMorgan bestätigte die Bewertung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 6.500 Pence. Analyst Dominic O'Kane kommentierte, dass die Resultate des Bergbaukonzerns seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen seien.
Im Gegensatz dazu behielt die UBS ihre Einstufung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 5.250 Pence bei. Analyst Myles Allsop äußerte, dass sich die Anleger zunehmend Sorgen über die zukünftigen Auswirkungen des Simandou-Bergbauprojekts auf den Eisenerzmarkt machen würden, da sich die Fundamentaldaten verschlechtert hätten.
Das macht die Rio-Tinto-Aktie:
Die Rio-Tinto-Aktie steigt um 1,9 Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch