Fresenius hat im zweiten Quartal ein starkes organisches Umsatzwachstum und eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses verzeichnet. Zudem wurde die Jahresprognose bestätigt. Die Aktie zieht deutlich an.
Fresenius verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von acht Prozent auf 5,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) von 660 Millionen Euro – ein Anstieg von 15 Prozent. Der bereinigte Nettogewinn belief sich auf 457 Millionen Euro, ebenfalls ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders positiv entwickelten sich die Geschäftsbereiche klinische Ernährung, Infusionen und Arzneimittel. Diese Zahlen bestätigen die Jahresprognose, die ein organisches Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent sowie ein währungsbereinigtes Wachstum des operativen Ergebnisses von sechs bis zehn Prozent vorsieht. Fresenius peilt hierbei die obere Hälfte der prognostizierten Spanne an.
Kostensenkungen
Das Unternehmen setzte ein starkes Augenmerk auf die Reduktion von Verschuldung und Kostensenkungen. Bis Ende Juni 2024 konnten bereits Einsparungen von 336 Millionen Euro erzielt werden, was das Ziel von 400 Millionen Euro jährlichen Einsparungen in greifbare Nähe rückt, ein Jahr früher als geplant. Die Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung beinhalten die Verringerung der Komplexität, Optimierung der Lieferketten und Verbesserung der Beschaffungsprozesse. Auch der Ausstieg aus dem Klinikdienstleister Vamed war ein wichtiger strategischer Schritt. Fresenius Medical Care (FMC) wird nun als reine Finanzbeteiligung geführt.
Das macht die Fresenius-Aktie:
Die Fresenius-Aktie steigt um 2,1 Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch