Die Allianz hat eine bedeutende Akquisition im südostasiatischen Versicherungsmarkt angekündigt. Kritische Stimmen vor Ort haben Bedenken geäußert, die nun jedoch von beteiligten Partnern entkräftet worden sind.
Die Allianz plant ihren Eintritt in den südostasiatischen Markt durch den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung am singapurischen Versicherungsunternehmen Income Insurance. Der Wert dieser Transaktion beträgt 1,5 Milliarden Euro. Dies ist die bislang umfassendste Expansion des deutschen Versicherungskonzerns in dieser Region.
In Singapur stieß die Akquisition auf gemischte Reaktionen. Kritiker befürchten, dass die Übernahme durch einen ausländischen Akteur die soziale Mission von Income Insurance gefährden könnte, da der Fokus auf Gewinnmaximierung zu Lasten der sozialen Verpflichtungen gehen könnte.
Lim Boon Heng, Vorsitzender der NTUC Enterprise, und Andrew Yeo, CEO von Income Insurance, wiesen diese Bedenken jedoch zurück. Sie betonten, dass die Allianz-Beteiligung darauf abzielt, die Relevanz und die soziale Mission von Income Insurance zu sichern und das Unternehmen in einem stark umkämpften Markt zu stärken.
Das macht die Allianz-Aktie:
Die Allianz-Aktie zeigt sich am Mittwoch kaum bewegt (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.
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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.