Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich Erlöse von 5,72 Milliarden Dollar auf dem Zettel. Gegenüber dem Vorjahr schaffte der Halbleiterkonzern einen Zuwachs von 8,9 Prozent, was Umsätzen von 5,84 Milliarden Dollar entspricht. Der Gewinn je Aktie von 0,69 Dollar lag über den Prognosen von 0,68 Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 0,58 Dollar gewesen.
Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 18 Prozent auf 1,26 Milliarden Dollar und war damit leicht besser als im Vorfeld erwartet. Die operative Marge hatten Analysten bei 21,8 Prozent gesehen. AMD schaffte im abgelaufenen Quartal 22 Prozent. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es noch 20 Prozent gewesen.Positiv stimmte Anleger auch, dass der Vorstand im dritten Quartal nun Erlöse in einer Spanne von 6,4 Milliarden Dollar bis sieben Milliarden Dollar in Aussicht stellt. Bisher gingen die Schätzungen des Marktes von 6,62 Milliarden Dollar aus.„AMD hat im zweiten Quartal ein gutes Ergebnis erzielt, wobei der Umsatz über dem mittleren Wert unserer Prognose lag, angetrieben durch ein starkes Wachstum in den Segmenten Data Center und Client“, sagte Jean Hu, Finanzvorstand und Treasurer von AMD laut einer Unternehmensmeldung. Das KI-Geschäft habe sich weiter beschleunigt und man sei positioniert, um ein starkes Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte zu erreichen.