Stabilus legte heute den Finanzbericht für das dritte Quartal vor, das Ende Juni abgeschlossen wurde. Die Aktie kann im vorbörslichen Handel deutlich profitieren.
Der Gesamtumsatz stieg um 14,4 Prozent auf 350,7 Millionen Euro. Ohne die Übernahme des US-Industriedienstleisters DESTACO und währungsbereinigt wäre der Umsatz jedoch um 2,5 Prozent gesunken. Besonders betroffen war die Nachfrage bei Fahrzeugherstellern, speziell im Bereich Elektroautos. Trotz dessen erzielte das Unternehmen einen Anstieg des bereinigten Ebit um 2,9 Prozent auf 43,1 Millionen Euro, wobei die Ebit-Marge von 13,7 Prozent auf 12,3 Prozent sank.
Das Nettoergebnis stieg auf 24,3 Millionen Euro im Vergleich zu 21,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Nachricht über die planmäßige Integration von DESTACO stärkte das Vertrauen der Investoren und zeigt wirtschaftliche Fortschritte trotz herausfordernder Branchenbedingungen. Stabilus bestätigte zudem die angepassten Jahresziele.
Analystenstimme
JPMorgan bestätigte die Einstufung der Aktie von Stabilus auf "Overweight" mit einem Kursziel von 68 Euro. Trotz einer schwächer als erwarteten Profitabilität in der Region Asien-Pazifik nach den Zahlen des dritten Geschäftsquartals erwartet Analyst Akshat Kacker keine bemerkenswerten Änderungen beim Konsens.
Das macht die Stabilus-Aktie:
Die Stabilus-Aktie legt vorbörslich um rund zwei Prozent zu (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch