Der französische Energieriese TotalEnergies hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres die sinkenden Gaspreise durch höhere Einnahmen im Ölgeschäft und geringere Kosten kompensiert. Anders als noch zum Jahresauftakt konnte der Konzern den operativen Gewinn in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal und Vorjahr stabil halten.
Jedoch hatten die im Vorfeld allerdings mit einem etwas höheren Gewinn gerechnet. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe mit 11,1 Milliarden US-Dollar (erwartet wurden am Markt durchschnittlich 11,2 Milliarden Dollar) auf dem Niveau des Vorjahres gelegen, teilte das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Im ersten Quartal war der Gewinn im operativen Geschäft wegen der gesunkenen Gaspreise noch deutlich gefallen. Der Umsatz fiel um etwas mehr als vier Prozent auf 53,7 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn pro Aktie belief sich auf 1,98 Dollar und lag damit ebenfalls unter den Analystenschätzungen von 2,09 Dollar.
Die Zwischendividende soll 0,79 Euro je Aktie betragen. Das Unternehmen will im dritten Quartal erneut eigene Aktien für bis zu zwei Milliarden Dollar zurückkaufen. Das ist für den Aktenkurs natürlich kurzfristig eine sinnvolle Unterstützung, bringt dem Energieriese allerdings auf lange Sicht praktisch gar nichts...
Mit Material von dpa-AFX