Der Aktienkurs von Novartis hat trotz beeindruckender Quartalsergebnisse mehr als zwei Prozent nachgegeben. Das Schweizer Pharmaunternehmen hat eine optimistische Jahresprognose abgegeben. CEO Vas Narasimhan bleibt zuversichtlich hinsichtlich der mittelfristigen Unternehmensziele.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat für das zweite Quartal 2024 einen Umsatzanstieg auf 12,5 Milliarden UDollar gemeldet, was einem Zuwachs von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Wachstum sogar elf Prozent. Der operative Gewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar. Der Konzerngewinn stieg von 2,3 Milliarden Dollar im zweiten Quartal 2023 auf 3,2 Milliarden Dollar. Der bereinigte Kern-Betriebsgewinn erreichte knapp 5 Milliarden US-Dollar, was einer operativen Kerngewinnmarge von 39,6 Prozent entspricht.
Optimistische Jahresprognose
Aufgrund der positiven Quartalsergebnisse hat Novartis seine Jahresprognose erneut angehoben. Der operative Kerngewinn wird nun im mittleren bis hohen Zehnerbereich erwartet. Zwischen 2023 und 2028 plant das Unternehmen ein durchschnittliches Umsatzwachstum von fünf Prozent pro Jahr und eine Gewinnmarge von über 40 Prozent bis 2027.
Gemischte Reaktionen am Aktienmarkt
Trotz der starken Zahlen sank der Aktienkurs von Novartis um etwas mehr als zwei Prozent. Analysten wie UBS und JPMorgan bewerten das Quartal als stark und erwarten eine Anhebung der Konsensprognosen. Treiber des Umsatzwachstums sind Medikamente wie Entresto, Kesimpta, Cosentyx, Kisqali, Leqvio und Pluvicto. CEO Vas Narasimhan zeigte sich optimistisch hinsichtlich der mittelfristigen Ziele.