Der französische Energieriese TotalEnergies hat am Dienstag ein Update zum Geschäftsverlauf im zweiten Quartal veröffentlicht. Während man sehr positiv auf die Entwicklung in der Öl- und Gasförderung blickt, lief es im Downstream-Segment bedingt durch schwache Raffineriemargen weniger gut. Mittlerweile haben sich zahlreiche Analysten zu den Zahlen geäußert.
So hat etwa die Schweizer Großbank UBS direkt nach der Bekanntgabe die Einstufung für die Dividendenperle auf "Buy" mit einem Kursziel von 74 Euro belassen. Der Öl- und Gaskonzern habe wesentliche Eckzahlen zum zweiten Quartal bekannt gegeben, die insgesamt leicht unter den Erwartungen gelegen hätten, betonte Analyst Henri Patricot. Er verwies darauf, dass TotalEnergies sein vollständiges Zahlenwerk am 25. Juli veröffentlichen wolle.
Goldman Sachs hat TotalEnergies nach einem Zwischenbericht und vor den am 25. Juli erwarteten Zahlen zum zweiten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Er habe nur kleinere Anpassungen an seine Schätzungen für den Öl- und Gaskonzern vorgenommen, schrieb Analyst Michele della Vigna. Sie seien nicht wesentlich.
Indes weitet TotalEnergies auch sein Engagement bei der E-Mobilität in Großbritannien und Irland aus. So wollen die Franzosen zusammen mit dem britischen Energieunternehmen SSE Ladeinfrastruktur in den beiden Ländern aufbauen. Zu diesem Zweck wird ein Joint Venture namens Source gegründet. TotalEnergies und SSE wollen in den kommenden fünf Jahren rund 3.000 Ladepunkte für E-Fahrzeuge errichten. Source soll dadurch auf einen stattlichen Marktanteil von 20 Prozent kommen.
Mit Material von dpa-AFX