Der Windkraftanlagenhersteller Nordex hat den Bericht für das zweite Quartal 2024 veröffentlicht. Nach den durchwachsenen Zahlen steht die Aktie vorbörslich unter Druck.
Im zweiten Quartal verzeichnete Nordex eine Gesamtleistung von knapp 1,3 Gigawatt bei den Auftragseingängen, ein Rückgang von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dennoch konnte das Unternehmen dank einer starken Nachfrage im ersten Quartal auf Kurs bleiben. Im gesamten ersten Halbjahr 2024 wurden fast 3,4 Gigawatt an Aufträgen verbucht, was einem Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Verkaufspreise entwickelten sich ebenfalls positiv. Im zweiten Quartal 2024 lagen die durchschnittlichen Verkaufspreise bei 0,96 Millionen Euro pro Megawattstunde, gegenüber 0,89 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Über das gesamte Halbjahr betrachtet, blieben die Durchschnittspreise stabil. Die größten Aufträge im ersten Halbjahr kamen aus Deutschland, Südafrika, Litauen und der Türkei.
Geschäftsführer José Luis Blanco äußerte sich zufrieden mit der bisherigen Entwicklung des Jahres. Er betonte die starke Position des Unternehmens für den weiteren Jahresverlauf.
Das macht die Nordex-Aktie:
Die Nordex-Aktie fällt vorbörslich um rund ein Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch