Gerresheimer hat im zweiten Quartal 2024 trotz einiger Herausforderungen solide Ergebnisse erzielt. Der Umsatz lag leicht unter den Prognosen, das bereinigte EBITDA und das bereinigte Ergebnis je Aktie konnten jedoch die Erwartungen übertreffen. Die Unternehmensführung zeigt sich optimistisch für die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr und plant ein spürbares Umsatzwachstum.
Die Gerresheimer AG, ein führender Anbieter von Spezialverpackungen mit Sitz in Düsseldorf, hat ihren Finanzbericht für das zweite Quartal 2024 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 502,4 Millionen Euro, leicht unter der Prognose von 508 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA übertraf jedoch mit 107,3 Millionen Euro die Markterwartung von 105,1 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,24 Euro und lag damit ebenfalls über der Schätzung von 1,15 Euro.
Zukunftsaussichten und Geschäftsstrategie
CEO Dietmar Siemssen geht von einer Beschleunigung der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr aus, begünstigt durch neue Produktionslinien und das Auslaufen hoher Lagerbestände bei Kunden. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die Gerresheimer ein Umsatzwachstum zwischen fünf und zehn Prozent sowie einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Aktie um acht bis zwölf Prozent.
Das macht die Gerresheimer-Aktie
Die Gerresheimer-Aktie verzeichnete am Donnerstag eine vorbörsliche Kurssteigerung um 5,3 Prozent auf 108,45 Euro und war damit der beste Wert auf dem heimischen Börsenparkett. Seit Jahresanfang hat die Aktie nunmehr gut 16 Prozent zugelegt.