Aixtron hat am Freitag seine Jahresprognosen senken, da sowohl Umsatz als auch operative Marge im letzten Quartal stark eingebrochen waren. Die Senkung kam daher wenig überraschend und beeinflusst die Aktie vorbörslich nicht negativ. Stattdessen treibt die Hoffnung auf einen starken Auftragsbestand den Kurs nach oben.
Die neue Umsatzprognose liegt nun zwischen 620 und 660 Millionen Euro, gegenüber der zuvor prognostizierten Spanne von 630 bis 720 Millionen Euro. Auch die EBIT-Marge wurde angepasst und liegt jetzt bei 22 bis 25 Prozent, statt vormals 24 bis 26 Prozent.
Zweites Quartal
Im zweiten Quartal 2024 erreichte Aixtron ein EBIT von nur 13 Millionen Euro, was weit hinter der Prognose von 26,3 Millionen Euro zurückblieb. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres (Q2 2023) hatte das EBIT noch 44,6 Millionen Euro betragen. Die EBIT-Marge des zweiten Quartals lag lediglich bei zehn Prozent und damit deutlich unter der prognostizierten Marge von 19,6 Prozent.
Trotz der negativen Kennzahlen gibt es auch positive Entwicklungen zu vermerken. Der Auftragseingang konnte nach einem schwachen Jahresstart wieder zulegen. Im zweiten Quartal betrug der Auftragseingang 176 Millionen Euro und stabilisierte sich im Vergleich zum Vorjahr (Q2 2023: 177,9 Millionen Euro).
Das macht die Aixtron-Aktie:
Die Aixtron-Aktie steigt vorbörslich um rund drei Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch