Die Thyssenkrupp-Aktie hat sich am Mittwoch deutlich erholt und konnte sich von der 4-Euro-Marke lösen. Allerdings gibt es bereits am Donnerstagmorgen den nächsten Rückschlag: Barclays hat das Kursziel für die Aktie gekappt.
Barclays hat das Kursziel für die Aktie von 5,00 Euro auf 4,40 Euro gesenkt und die Einstufung „Underweight“ bestätigt.
Analyst Tom Zhang von Barclays bleibt skeptisch bezüglich der künftigen Entwicklung des Unternehmens. Er begründete seine Entscheidung mit dem mangelnden Potenzial für ein Comeback auf dem aktuellen Kursniveau. Nach einem Ausverkauf in den vergangenen Monaten sei keine Erholung in Sicht.
Die Probleme des Unternehmens sind vielfältig und tiefgreifend. Uneinigkeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, insbesondere im Bereich Stahl, trägt zur Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung bei. Die potenzielle Beteiligung des tschechischen Milliardärs Daniel Křetínský wirft ebenfalls Fragen auf. Ungewissheiten über die Zukunft der Marinesparte sowie der Wasserstoff-Tochter Thyssenkrupp Nucera bestehen weiterhin.
Das macht die Thyssenkrupp-Aktie:
Die Thyssenkrupp-Aktie fiel vergangene Woche erstmals seit 2020 unter die 4-Euro-Marke und hat auf Jahressicht fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Am Donnerstag gibt sie um 0,1 Prozent nach (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Thyssenkrupp.