Die Deutz-Aktie hat zur Wochenmitte unter der Durchführung einer Kapitalerhöhung gelitten. Am Donnerstag geht es für das Papier des Kölner Motorenbauers jedoch leicht nach oben. Eine namhafte Investmentbank hatte zuvor ihren Anteil an Deutz deutlich erhöht, wie aus einer jetzt veröffentlichten Pflichtmitteilung hervorgeht.
Konkret wurde am Donnerstagmorgen wurde eine Stimmrechtsmitteilung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlicht, wonach der Mitteilungspflichtige, die DWS Investment GmbH aus Frankfurt am Main, am 28. Juni 2024 Wertpapiere als Sicherheiten erhalten hat, was zur Berührung der 5-Prozent-Schwelle führte. Laut Mitteilung hält die DWS Investment GmbH nun 5,42 Prozent der Stimmrechte an Deutz, was insgesamt 6.837.856 Stimmrechten entspricht.
Im Vergleich zur vorherigen Mitteilung, bei der die Anteile bei 4,68 Prozent lagen, ist dies ein Anstieg um 0,74 Prozentpunkte. Es wurden keine Instrumente gemäß § 38 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2 WpHG gemeldet, die die Stimmrechte beeinflussen könnten.
Das macht die Deutz-Aktie
Nachdem die Anleger zur Wochenmitte verstimmt auf die Nachricht über eine Kapitalerhöhung reagiert und gut zehn Prozent eingebüßt hat, geht es auch am Donnerstagmorgen leicht aufwärts (mit Material von dpa-AFX).
Von Jan-Paul Fóri