Die Aixtron-Aktie setzt am Mittwoch ihren Abwärtstrend fort. Der Kurs notiert nun unter der 20-Euro-Marke und hat sich seit Jahresbeginn bereits halbiert.
Die zurückhaltenden Prognosen für das zweite Quartal haben die Schwierigkeiten des Unternehmens unterstrichen, seine Jahresziele zu erreichen. Kürzlich wurden die Erwartungen für 2024 signifikant reduziert und nahezu halbiert.
Im Geschäftsjahr 2023 konnte Aixtron noch von einer positiven Entwicklung profitieren. Der Umsatz stieg um 36 Prozent auf 629,9 Millionen Euro und das EBIT kletterte um 50 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich um zwei Prozentpunkte auf 25 Prozent. Für das laufende Jahr werden Erlöse zwischen 630 und 720 Millionen Euro erwartet, während das EBIT voraussichtlich bei 24 bis 26 Prozent der Erlöse liegt. Analysten rechnen im Durchschnitt mit einem Umsatz von 663 Millionen Euro und einem EBIT von 159,7 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 24 Prozent entspricht.
Diskussionen über eine Nachfragedelle bei Siliziumkarbid (SiC)-Fertigungsanlagen haben den Aktienkurs zu Jahresbeginn belastet. Trotz Berichten über neue Kunden im Bereich SiC konnte das Vertrauen der Anleger bisher nicht vollständig zurückgewonnen werden. Ein wichtiger Termin steht noch bevor: Am 25. Juli wird Aixtron seine offiziellen Zahlen zur operativen Entwicklung im zweiten Quartal präsentieren.
Das macht die Aixtron-Aktie:
Die Aixtron-Aktie fällt um vier Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch