Am Mittwoch konnte Evotec jedoch positive Nachrichten vermelden: Der Pharmawirkstoffforscher teilte einen erheblichen Fortschritt in seiner Neurologie-Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb mit. Die Aktie reagierte mit leichten Zugewinnen.
Die seit 2016 bestehende Partnerschaft zielt darauf ab, krankheitsverändernde Behandlungen für ein breites Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen zu identifizieren. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit erhält Evotec eine Zahlung von 20 Millionen US-Dollar vom US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb.
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Historisch betrachtet, befindet sich die Aktie momentan weit unter ihren Höchstständen. Ende Mai erreichte der Kurs mit 8,275 Euro den tiefsten Stand seit März 2017. Seit Jahresbeginn hat Evotec einen drastischen Kurseinbruch von 58 Prozent erlebt. Die deutliche Kurskorrektur Ende April ist hauptsächlich auf enttäuschende Geschäftszahlen und einen vorsichtigen Ausblick zurückzuführen. Zudem gab es Anfang des Jahres eine überraschende personelle Veränderung, als der langjährige CEO Werner Lanthaler das Unternehmen verließ.
Das macht die Evotec-Aktie:
Die Evotec-Aktie steigt um ein Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch