Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten, sei ein zentrales Element der Strategie und der Werte von Bayer, heißt es auf der Homepage des DAX-Unternehmens. Kein Wunder, dass die Leverkusener auch im Bereich der Verpackungsmaterialien langfristig auf recyclingfähige oder wiederverwendbare Produkte setzen wollen.
Einen Teil dazu beitragen soll eine in der vergangenen Handelswoche angekündigten Kooperation mit Papacks. Diese zielt darauf ab, faserbasierte Verpackungen als Alternative zu herkömmlichen Kunststoffverpackungen für einige der Consumer-Health-Produkte von Bayer zu entwickeln. Zum Produktportfolio gehören hierbei Marken wie Aspirin oder Bepanthen. Bayer will sicherstellen, dass 100 Prozent der Verpackungen der Selbstpflegeprodukte zur Kreislaufwirtschaft beitragen und bis 2030 entsprechend recyclingfähig oder wiederverwendbar sind.
„Wir freuen uns auf die Herausforderung, unsere einzigartige Zellstofftechnologie mit pflanzlicher Beschichtung mit den strengen Standards zu kombinieren, die von den Regulierungsbehörden für rezeptfreie Arzneimittel gefordert werden“, so Papacks-Gründer und -Firmenlenker Tahsin Dag, der vor Kurzem zum CEO des Jahres in der Verpackungsindustrie gekürt wurde. „Wir erwarten, dass diese Zusammenarbeit dazu beiträgt, Verpackungsstandards für die Branche neu zu definieren.“