Die Aktie der Commerzbank fällt am Montagmorgen ans DAX-Ende. Eine Abstufung der Citigroup belastet den Kurs deutlich. Analyst Borja Ramirez Segura äußerte sich skeptisch zur Ertragsentwicklung der Bank ab dem Jahr 2025.
Die Citigroup hat ihre Kaufempfehlung für die Aktie der Commerzbank zurückgezogen und die Bewertung auf „Neutral“ herabgestuft. Trotz dieser Herabstufung wurde das Kursziel für die Aktie von 14,70 Euro auf 15,80 Euro erhöht.
Analyst Borja Ramirez Segura äußerte spezifische Bedenken hinsichtlich der Ertragsentwicklung der Bank ab dem Jahr 2025. Laut Segura könnte ein noch länger hohes Zinsniveau zwar gut für die Zinseinkünfte sein, aber mittelfristig wohl für größere Kapitalabwanderungen in Deutschland sorgen. Diese Einschätzungen werfen Fragen über die langfristige Stabilität der Bank auf, trotz kurzfristiger Gewinne durch höhere Zinsen.
Darüber hinaus betrachtet Segura mögliche Übernahmeszenarien durch die Deutsche Bank oder Unicredit als wenig attraktiv. Er sieht hohe Umsetzungsrisiken und neutrale Auswirkungen solcher Übernahmen.
Das macht die Commerzbank-Aktie:
Die Commerzbank-Aktie fällt um 1,4 Prozent ans DAX-Ende (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.