Die K+S-Aktie hat am Freitagvormittag eine schwache Kursentwicklung verzeichnet. Grund dafür ist eine neue Analyse des Analysehauses Warburg Research. Darin hat Analyst Oliver Schwarz das Kursziel deutlich zusammengestaucht, die Einstufung jedoch auf „Hold“ belassen. Finanztreff.de verrät, wie weit der Aktienkurs jetzt noch fallen könnte.
Im Detail hat Warburg das Kursziel von 16,10 auf 13,50 Euro zusammengestrichen und die „Hold“-Einstufung bestätigt. Begründet wurde diese Anpassung mit der anhaltend schwachen Entwicklung der Kalipreise.
JPMorgan erhöht Anteil leicht
Nichtsdestotrotz hat die US-Bank JPMorgan jüngst ihren Anteil an K+S weiter ausgebaut. Laut einer Pflichtmitteilung wurde am 28. Mai die 5-Prozent-Schwelle überschritten. Insgesamt hält JPMorgan nun 5,05 Prozent der Stimmrechte an K+S, aufgeteilt in 1,39 Prozent direkte Anteile und 3,66 Prozent über Instrumente. Solche Veränderungen in den Stimmrechtsverhältnissen können ebenfalls Einfluss auf den Aktienkurs haben, da sie das Marktvertrauen und die Stimmung der Investoren widerspiegeln.
Das macht die K+S-Aktie
Die Kurszielsenkung hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Kurs der K+S-Aktie, die am Freitagvormittag um 0,5 Prozent auf 13,58 Euro fiel. Gemessen an diesem Kursniveau prognostiziert die Privatbank Warburg einen weiteren Rückgang von etwa 3,5 Prozent. Insgesamt hat die Aktie seit Jahresbeginn eine negative Performance von rund fünf Prozent erzielt (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri