Im ersten Quartal konnte der Windanlagenbauer Nordex seine finanzielle Lage deutlich verbessern. Trotz der aktuellen Herausforderungen in der Branche, bedingt durch inflationären Druck und steigende Kosten, schrieb das Unternehmen operativ wieder schwarze Zahlen. Die Aktie springt auf Lang & Schwarz an.
Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro, auch wenn die Zahl der errichteten Windanlagen geringer ausfiel als im vorhergehenden Zeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) machte mit 52,1 Millionen Euro nicht nur den Verlust des Vorjahres von etwa 115 Millionen Euro wett, sondern übertraf auch die Prognosen der Analysten.
Trotz der verbesserten operativen Leistung blieb unter dem Strich ein Verlust von rund 13 Millionen Euro, eine signifikante Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 214,8 Millionen Euro. Die Anzahl der im ersten Quartal 2024 produzierten Megawatt verringerte sich auf 1.103, gegenüber 1.319 Megawatt im Vorjahresquartal.
CEO José Luis Blanco zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden, betonte die Auswahl profitablerer Projekte und ein stabiles Kostenumfeld als Schlüssel zur verbesserten Profitabilität. Hinsichtlich des weiteren Jahresverlaufs äußerte sich Nordex optimistisch und bestätigte die Jahresprognose für 2024.
Das macht die Nordex-Aktie
Die Nordex-Aktie steigt auf L&S um 2,8 Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch