Die DWS-Aktie hat am Freitagmorgen einen schwachen Handelsstart verbucht. Grund dafür ist eine gestrichene Kaufempfehlung durch Jefferies. Gleichwohl blieb das Kursziel mit 41 Euro unverändert. Finanztreff.de verrät, welches finanzielle Schlüsselereignis zu einem Umdenken bei Jefferies-Analyst Tom Mills geführt hat.
In einer neuen Analyse hat das Analysehaus Jefferies seine Einschätzung der Aktie der DWS Group GmbH & Co. KGaA angepasst. Die Einstufung wurde von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft, während das Kursziel bei unveränderten 41 Euro belassen wurde. Diese Neubewertung ist das Ergebnis einer genauen Betrachtung der aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des Unternehmens durch Jefferies-Analyst Tom Mills.
Das steckt hinter der Herabstufung
Der Hauptgrund für die Herabstufung liegt in der erfolgreichen Umsetzung und Ausschüttung einer zuvor empfohlenen Sonderdividende durch die DWS Group. Diese Maßnahme war ein wesentlicher Antrieb für sine ursprüngliche Kaufempfehlung, deren Realisierung nun zu einer Neubewertung der Aktie geführt hat, begründete Mills die Maßnahme.
Das bedeutet die Abstufung
Für Anleger liefert die Neubewertung durch Jefferies eine wichtige Information hinsichtlich der Einschätzung der zukünftigen Performance der DWS Group-Aktie. Während das unveränderte Kursziel von 41 Euro nahezu dem aktuellen Kursniveau entspricht, legt die Herabstufung nahe, dass Jefferies momentan keine weiteren Faktoren für einen zeitnahen Kursanstieg sieht.
Das macht die DWS-Aktie
Für die DWS-Aktie geht es aufgrund der Abstufung an der Frankfurter Börse am Freitagmorgen um rund ein Prozent nach unten. Trotzdem hat das Papier seit Jahresbeginn knapp 19 Prozent zugelegt (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri