Die DHL Group startete mit Herausforderungen ins Geschäftsjahr. Entgegen den Prognosen blieb der globale Wirtschaftsaufschwung im ersten Quartal aus. Die Aktie verliert am Vormittag im DAX etwas an Boden.
Der Umsatz fiel um gut drei Prozent auf 20,3 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBIT) sogar um nahezu 20 Prozent auf etwa 1,3 Milliarden Euro sank. Der Nettogewinn reduzierte sich fast um ein Fünftel auf 743 Millionen Euro. Trotz dieser Rückgänge entsprachen die Ergebnisse den Analystenerwartungen.
Die finanziellen Rückgänge sind vor allem auf den Abbau von Lagerbeständen und niedrigere Transportpreise zurückzuführen. Unternehmen reduzierten in Erwartung einer Marktabkühlung ihre Bestände, was die Nachfrage nach Transportdienstleistungen direkt beeinflusste. Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt die Unternehmensführung für die Zukunft zuversichtlich und bestätigt sowohl die Jahresziele als auch die Prognose bis 2026. Dieser Optimismus basiert auf der Erwartung, dass sich die weltwirtschaftlichen Bedingungen in der zweiten Jahreshälfte verbessern und somit die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen steigern werden.
Das macht die DHL-Group-Aktie
Die Aktie der DHL Group fällt um 0,5 Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.