Die Aktie von Morphosys hat sich am Dienstag von ihren jüngsten Verlusten erholt, was auf eine Mischung von Marktanalysen und spekulativen Entwicklungen zurückzuführen ist. Insbesondere die Neubewertung durch bedeutende Finanzinstitute und Gerüchte über die Unternehmensübernahme haben das Interesse der Anleger neu entfacht.
Die Aktie von Morphosys verzeichnet am Dienstagnachmittag eine Erholung um rund drei Prozent, nachdem sie zuletzt Verluste hinnehmen musste. Diese positive Entwicklung steht im Kontrast zu den vorherigen Rückschlägen und wird von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt.
Das steckt hinter der Erholung
Ein wesentlicher Faktor für die jüngsten Schwankungen im Kurs der Morphosys-Aktie ist die Bewertung durch die Investmentbank Oddo BHF. Die Bank hat die Aktie zwar auf „Neutral“ herabgestuft, das Kursziel jedoch bei 68 Euro belassen. Der Grund für diese Anpassung sind Spekulationen über mögliche Nebenwirkungen von Pelabresib, einem Schlüsselprodukt von Morphosys. Zusätzlich sorgt die Diskussion um eine mögliche Übernahme durch Novartis für Unsicherheit unter den Anlegern.
Barclays schlägt zu
Unterdessen hat die britische Investmentbank Barclays mitgeteilt, ihren Stimmrechtsanteil an Morphosys weiter ausgebaut zu haben. Nach zuvor 9,16 Prozent liegt der Anteil nunmehr bei 10,03 Prozent des Gesamtkapitals von Morphosys, aufgeteilt in 5,74 Prozent Direktanteile und 4,29 Prozent über Instrumente. Als Datum der Schwellenberührung wird der 24. April angegeben (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri