BASF hat bekanntgegeben, 49 Prozent der Anteile an den Offshore-Windparks Nordlicht 1 und 2 zu erwerben. Die Initiative ist Teil der strategischen Ausrichtung von BASF und des schwedischen Energieunternehmens Vattenfall, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und somit aktiv zur Reduktion von CO₂-Emissionen und zum Umweltschutz beizutragen.
Die Windparks, gelegen etwa 85 Kilometer nördlich von Borkum in der Nordsee, werden voraussichtlich sechs Terawattstunden Strom jährlich produzieren, die vor allem den Energiebedarf am Standort Ludwigshafen decken sollen. Der Beginn des Baus ist für das Jahr 2026 geplant mit einer anvisierten Fertigstellung bis 2028. Die finanziellen Details der Transaktion wurden nicht öffentlich gemacht.
Schon 2021 ging BASF eine Beteiligung von 49,5 Prozent am Windpark Hollandse Kust Zuid von Vattenfall ein. Dieses Engagement, das eine Leistung von insgesamt 1,5 Gigawatt aufwies – vergleichbar mit der des jetzigen Nordlicht-Projekts –, veranschlagte für den Chemiekonzern aus Ludwigshafen eine Investition von 300 Millionen Euro für den Kaufanteil. Zusätzlich investierte BASF 1,6 Milliarden Euro in die Baukosten des Werks.
Das macht die BASF-Aktie:
Die BASF-Aktie fällt um 1,2 Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.